Was passiert, wenn die AfD 2033 die Bundestagswahl gewinnt und gemeinsam mit der Union regiert? In seinem Bestseller Deutschland 2033 entwirft der Journalist Justus Bender das Szenario eines schrittweisen Umbaus der Demokratie. Doch das Buch ist mehr als eine Zukunftserzählung: Es liefert eine Erklärung für den Aufstieg der radikalen Rechten.
Im Live-Gespräch mit Sebastian Friedrich diskutiert Bender über historische Parallelen zu 1933, die Strategien der AfD und die Ursachen ihres Erfolgs. Im Mittelpunkt steht eine Kontroverse: Ist die Stärke der AfD vor allem durch Ängste, Kränkungen und irrationale Motive zu erklären? Oder spielen materielle Interessen, gesellschaftliche Konflikte und politische Deutungskämpfe eine größere Rolle? Und was folgt daraus für den Umgang mit der radikalen Rechten?
Das Gespräch ist ein Mitschnitt der Veranstaltung, die Sebastian mit Justus Bender am 29. September 2026 im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin geführt hat. Es war die dritte Ausgabe der Reihe Zeitanalysen, einer Kooperation zwischen Über Rechts und dem Literaturforum im Brecht-Haus.
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