43,8 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt sind weit mehr als ein außergewöhnlicher Wahlerfolg. Die politische Ordnung der ganzen Republik ist ins Rutschen geraten.
Wie konnte die AfD so stark werden? Welche Rolle spielen ostdeutsche Erfahrungen, die Entfremdung vom politischen System und das Verschwinden früherer politischer Bindungen? Wie wichtig war Ulrich Siegmunds emotionalisierter Wahlkampf – und inwiefern nutzte den Rechten die Polarisierung zwischen AfD und den „demokratischen Parteien“?
Sebastian spricht in dieser Folge mit dem Sozialwissenschaftler und Theologen David Begrich von Miteinander e.V. über die Ursachen des AfD-Erfolgs, die Grenzen einer vor allem moralischen Auseinandersetzung mit der extremen Rechten und darüber, was das Ergebnis für Vereine, Beratungsstellen und andere zivilgesellschaftliche Akteure bedeutet.
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