In der ersten Kaderschmiede von Über Rechts beschäftigen wir uns mit dem derzeit wohl meistdiskutierten Buch der Neuen Rechten: Der Hegemonie entgegen von Benedikt Kaiser. Der rechtsradikale Vordenker fordert darin einen Gramscianismus von rechts und plädiert dafür, den Rechtspopulismus hinter sich zu lassen, um eine langfristige weltanschauliche Strategie zu entwickeln.
Ausgehend von Kaisers Buch diskutieren wir, was es mit dem rechten Rückgriff auf Antonio Gramsci tatsächlich auf sich hat. Wie liest Kaiser den marxistischen Theoretiker der kulturellen Hegemonie? Was übernimmt er und was lässt er systematisch weg? Im Zentrum der Analyse steht die Frage: Warum blendet Kaiser die ökonomische Dimension nahezu vollständig aus?
Anhand zentraler Begriffe wie der „kulturellen Hegemonie“, dem „historischen Block“ und dem „Hegemonieprojekt“ arbeiten wir die Differenz zwischen einer an Gramsci orientierten materialistischen Herrschaftsanalyse und Kaisers strategischer Rezeption heraus. Wir disku…
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