Es ist gerade viel in Bewegung bei der AfD. Die enttäuschende Landtagswahl in Baden-Württemberg, offene Machtkämpfe in Nordrhein-Westfalen, Debatten über Vetternwirtschaft und wachsende Nervosität in Teilen der Partei werfen die Frage auf: Wie stabil ist die AfD eigentlich noch?
In dieser Folge schauen wir uns zwei aktuelle Konfliktfelder genauer an. Zunächst blicken wir auf die Wahl in Baden-Württemberg und fragen, warum die AfD ihr historisch bestes Ergebnis im Westen zugleich als Enttäuschung verbuchen musste. Was sagt das über die Grenzen ihres Erfolgs im Westen aus? Gibt es trotz hoher Umfragewerte weiterhin eine Art gläserne Decke? Und warum fällt die innerrechte Kritik an Markus Frohnmaier bislang erstaunlich verhalten aus?
Im zweiten Teil geht es um den Landesparteitag der AfD in Nordrhein-Westfalen, wo sich der größte Landesverband der Partei öffentlich zerlegt hat. Wir rekonstruieren den Machtkampf zwischen dem eher realpolitisch auftretenden Landeschef Martin Vincentz und dem offen radikalen Lager um Matthias Helferich. Dabei zeigt sich, dass die Konflikte vor allem strategischer Natur sind: Geht es um eine Partei, die sich auf Machtoptionen vorbereitet, oder um eine fundamentaloppositionelle Kraft, die gerade aus ihrer Radikalität ihren inneren Zusammenhalt zieht?
Abschließend fragen wir, was sich aus all dem über den Zustand der AfD insgesamt lernen lässt.
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