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Was bringt eine Partei, wenn man rechtsradikal ist? | Erik Lehnert: „Wozu Partei?“ (Kaderschmiede)
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Was bringt eine Partei, wenn man rechtsradikal ist? | Erik Lehnert: „Wozu Partei?“ (Kaderschmiede)

Die Neue Rechte lehnt Parteien eigentlich rundum ab. Trotzdem setzt sie auf die AfD. Einer der wichtigsten Vordenker setzt sich in einem neuen Buch mit diesem Widerspruch auseinander.

Die rechte Parteienkritik steht vor einem grundlegenden Widerspruch: Aus ihrer Sicht führen Parteien zur Oligarchisierung und Verkrustung, mit ihren ständigen Streits untereinander führen sie außerdem zu einem schwachen Staat. Zugleich bleibt die Partei im bestehenden System der wichtigste, vielleicht sogar der einzige Weg zur Macht. Ausgehend von Erik Lehnerts neuem Buch “Wozu Partei?” fragen wir deshalb: Warum engagiert man sich überhaupt in einer Partei, wenn man den Parteienstaat selbst für das Problem hält?

Erik Lehnert ist nicht irgendwer: Er war ein zentraler Akteur des inzwischen offiziell aufgelösten Instituts für Staatspolitik und ist heute parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag. Er ist also sowohl theoretisch versiert, als auch praktisch in die Parteiarbeit involviert.

Wir rekonstruieren zunächst die Grundthese seines Buches: Allen Wahlerfolgen der AfD zum Trotz reichen die bisherigen Erfolge aus seiner Sicht nicht aus, um die tiefe Krise…

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