Fand zwischen Mathias Döpfner und Friedrich Merz ein Vier-Augen-Gespräch zur Brandmauer statt? Ein Blick in BILD und WELT verrät jedenfalls, was man bei Axel Springer von der Brandmauer hält.
Ich halte das geschehene für plausibel. Der Springer-Konzern ist offensichtlich parteiisch und verfolgt schon immer eine politische Agenda. Diese versucht er auch über seine Berichterstattung durchzusetzen.
Allerdings ist es tatsächlich so, dass es eine Mehrheit rechts der aktuellen GroKo-Politik gibt. Hier wäre es eigentlich die Rolle der SPD, sich für die Demokratie zu opfern und der CDU nachzugeben. Oder eben die Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten. Wenn es Zustimmung von der AfD zu einem Gesetzesvorschlag gibt ist es halt so. Wichtig ist, die Regierungsbeteiligung zu verhindern.
Im Grunde ist ja die Metaanalyse der Situation interessant.
1) Wenn die Geschichte erfunden ist dann deswegen, um die Brandmauer zu stärken.
2) Hat sie sich so zugetragen, dann wurde sie aus dem gleichen Grund geleakt.
Offensichtlich findet ein nahezu unsichtbarer heftiger Kampf innerhalb der Führungsschicht der Union statt und die Gegner der Brandmauer gewinnen zunehmend an Boden. Sonst bedürfte es derlei Manöver ja gar nicht.
Springer will in die USA expandieren. Das ist Döpfners Ziel und er ist hier sehr determiniert. Da die AfD gerade von MAGA hofiert wird, will er keine zu schrillen Töne gegen sie. Poschardt ist da der meinungsfrohe Hallodri, auf den ersten Blick individuell, der aber sehr wohl seine Grenzen kennt.
Über eine CDU/CSU-Minderheitsregierung (im Bund) "wird also ganz offen bei Springer nachgedacht". Schlimm! Es wird nachgedacht! Au weia. Ich bin (im Bund) dagegen. Aber ich finde, wenn Journalisten nicht "ganz offen darüber nachdenken", sondern blind der Linie der CDU-Führung folgen, hätten wir ein Problem.
Ich habe Angst!, wenn ich das lese! Einfach nur Angst.
Die Angst ist eine schlechte Ratgeberin.
Zum Glück muss ich mich ja nicht von ihr beherrschen lassen, nur weil ich sie empfinde...🤷♀️
Ich halte das geschehene für plausibel. Der Springer-Konzern ist offensichtlich parteiisch und verfolgt schon immer eine politische Agenda. Diese versucht er auch über seine Berichterstattung durchzusetzen.
Allerdings ist es tatsächlich so, dass es eine Mehrheit rechts der aktuellen GroKo-Politik gibt. Hier wäre es eigentlich die Rolle der SPD, sich für die Demokratie zu opfern und der CDU nachzugeben. Oder eben die Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten. Wenn es Zustimmung von der AfD zu einem Gesetzesvorschlag gibt ist es halt so. Wichtig ist, die Regierungsbeteiligung zu verhindern.
Im Grunde ist ja die Metaanalyse der Situation interessant.
1) Wenn die Geschichte erfunden ist dann deswegen, um die Brandmauer zu stärken.
2) Hat sie sich so zugetragen, dann wurde sie aus dem gleichen Grund geleakt.
Offensichtlich findet ein nahezu unsichtbarer heftiger Kampf innerhalb der Führungsschicht der Union statt und die Gegner der Brandmauer gewinnen zunehmend an Boden. Sonst bedürfte es derlei Manöver ja gar nicht.
Springer will in die USA expandieren. Das ist Döpfners Ziel und er ist hier sehr determiniert. Da die AfD gerade von MAGA hofiert wird, will er keine zu schrillen Töne gegen sie. Poschardt ist da der meinungsfrohe Hallodri, auf den ersten Blick individuell, der aber sehr wohl seine Grenzen kennt.
Springer expandiert auch in UK und hat wohl den Telegraph übernommen
Interessantes Gespräch mit Mehdi Hassan über die AfD und auch über Döpfner https://podcasts.apple.com/podcast/id1611374685?i=1000775843341&r=2058&t=2083
Danke.
Über eine CDU/CSU-Minderheitsregierung (im Bund) "wird also ganz offen bei Springer nachgedacht". Schlimm! Es wird nachgedacht! Au weia. Ich bin (im Bund) dagegen. Aber ich finde, wenn Journalisten nicht "ganz offen darüber nachdenken", sondern blind der Linie der CDU-Führung folgen, hätten wir ein Problem.