5 Kommentare
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Avatar von Reference Book for Communities

Also, ich oute mich hier mal als jemand aus der Unterschicht. Wo ich immer ganz gut gelebt habe. Wir sind ja nicht wirklich dümmer, nur weil wir keinen Uni Abschluss haben.

Dass wir gezwungen werden, unsere kleinen Kinder in eine Schule zu schicken, ob sie wollen oder nicht, dann ist das als Erstes, was es zu überdenken gilt. Überbleibsel aus Kaiserzeiten… wir müssen gar nicht dahin zurück, wir sind da noch!

Zweitens sind nicht alle Kinder gleich, es gibt sie in allen Facetten und Farben.

Dass man Diskriminierung zum Thema macht ist Quatsch und man sollte den Fokus eher auf Inhalte legen und auf die Qualität und die Menge an Lehrpersonal, die eine gute Bildung erst möglich machen.

Es gibt viel Verhaltensforschung über Kinder und man weiß, sie entwickeln sich in Phasen.

Da gibt es kein One size fits all- Massenfabrikation-Konzept.

Experten sollen also Schulsysteme entwickeln- doch keine Politiker die von tuten und blasen keine Ahnung haben!

Und dann müssen die Eltern auch mit eingebunden werden. Das sind unsere Kinder und es wär wohl das Mindeste, dass sich die Lehrer-und Elternschaft kennt. Dass man mitwirken kann, bei Festen und Ausflügen z.B.

Wir sind hier auf diesem Planeten um zu leben und zu lernen, nicht um zu Sklaven von Systemen gemacht zu werden.

Da gehört die Diskussion hin, wie wir uns besser selber verwalten sollten, als irgendwelcher Politik zu folgen, die wirklich mehr Mist macht als sonst was.

Siehe Krieg und Milliarden € für Kriegsgerät.

Da muss die Diskussion hin! Dass die Alle nicht taugen, dass wir unsere Bedürfnisse selbst am Besten kennen und lokal auch selbst regeln können.

Da muss die Diskussion hin. Nur das wird eine Änderung bringen.

Politik hat sicher ihren Stellenwert, aber sie hat viel zu viel Macht. Lockdowns und Kriege z.B.

Geht gar nicht! Haben sie wirklich keine Ahnung was sie da tun?

Es wird nicht für das Volk gehandelt.

Es wird gespalten und Kriege für notwendig erklärt.

Wurscht welche Partei. Wir sind das Volk und wir haben Rechte.

Avatar von Bob Blume

Da ist so viel drin, dem ich widersprechen würde. Und so viel, dem ich zustimme. Ich weiß gerade nicht, wo ich ansetzen soll.

Avatar von Reference Book for Communities

Ja, das kann gut sein. Da hat jeder andere An- und Einsichten.

Drum ist das Leben in dem Buchprojekt, das ich hier grad initiiere, in 13 Bereiche aufgeteilt, wie man sich gruppieren kann, grad um an Themen zu arbeiten.

Man könnte auch bereits online soziokratische Strukturen einrichten, die Diskurs zulassen, wo diskutiert und abgestimmt werden kann.

Es forschen Viele daran, in allen möglichen Ländern dieser Erde, aber es gibt keine Fördermittel dafür.

Sehr schade.

Momentan haben wir keinerlei Möglichkeit, dass unsere Stimmen direkt gehört werden.

Das gehört geändert.

Ich hab einfach zuviel Leid gesehen und gehört. Und jeder Tag länger, wo sich Menschen streiten, ist ein verlorener Tag.

Wir brauchen neue Lösungen.

Avatar von Nicolás Aldunate

Vielen Dank für diesen Text und dafür, dass ihr die Bildung zu einem zentralen Thema der aktuellen Wahlen macht. Ich bin neu bei Substack und habe in meinem ersten Artikel die Wahlen in Sachsen-Anhalt mit dem Bildungsprojekt der extremen Rechten in Verbindung gebracht (falls ihr einen Blick darauf werfen wollt).

Mein erster Kommentar ist, dass es wichtig ist zu berücksichtigen, dass die Auffassung von Bildung als Kulturkampf nicht ausschließlich der extremen Rechten eigen ist, sondern dass es sich um einen Zugang handelt, der aus der gramscianischen Theorie stammt, um Politik jenseits der politischen Institutionen selbst zu verstehen. Daher ist es nichts Neues, dass er außerhalb der revolutionären Prozesse des 20. Jahrhunderts steht, und erst recht nicht außerhalb des neoliberalen Konsenses nach dem Fall der Berliner Mauer. Die extreme Rechte lernt aus ihren Fehlern des 20. Jahrhunderts und besetzt gramscianische Kategorien, die für die politische Auseinandersetzung entscheidend sind, unabhängig davon, welche Position man hat.

Zweitens hat mir die Curriculumanalyse sehr gut gefallen. Tatsächlich ist das der politischste Bereich der Bildung, denn er definiert, welchen Menschen wir für Gegenwart und Zukunft wollen, und damit das Projekt, das wir als Gesellschaft haben. Die Anerkennung von Talent oder Benachteiligungen, Mechanismen der Selektion/Ausgrenzung, Geschichte und politische Bildung sind permanent umkämpfte Felder, und dass – wie ihr richtig anmerkt – die Krise des aktuellen Bildungssystems ihre Infragestellung und mögliche Transformation nur erleichtert.

Nochmals vielen Dank!

Avatar von Lorbeerbund

"Das machen sich Rechte und Rechtsradikale zunutze..." - das ist wahr. Sie machen es sich zunutze, wie es sich viele andere politische Kräfte seit vielen Jahren und Jahrzehnten zunutze machen. Das Ergebnis zeigt sich in unseren PISA-Studien. Es gibt allen Grund, dies zu skandalisieren, aber nicht nur dann, wenn es die eigene Weltsicht vom "Guten und Richtigen" stört.